Die Künstlersozialkasse (KSK)

Soziale Absicherung für Künstler und Publizisten

Die KSK ist eine Pflichtversicherung für Künstler und Publizisten, die diesen eine besonders günstige Form der sozialen Absicherung gewährt.  

Die Künstlersozialkasse wurde 1983 gegründet mit dem Ziel, Künstler und Publizisten den Zugang zur gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung zu ermöglichen. Angesichts schwankender Honorare und unsicherer Auftragslagen waren Freiberufler im künstlerisch-publizistischen Bereich häufig schlecht abgesichert. 

 

Über die Funktionsweise der Künstlersozialkasse informiert z. B. dieses Video des Deutschen Journalisten Verbandes DJV. 


Vorteile KSK-Mitgliedschaft

Die Vorteile einer Mitgliedschaft in der KSK liegen auf der Hand: Die KSK übernimmt, ähnlich wie ein Arbeitgeber, den Arbeitgeberanteil der Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Über die KSK haben freischaffende Künstler und Publizisten also Zugang zur gesetzlichen Sozialversicherung:

  • Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung
  • Gesetzliche Rentenversicherung

Als Mitglied in der KSK zahlen freischaffende Künstler und Publizisten nur 50% der Beiträge. Die andere Hälfte übernimmt die KSK, die sie wiederum aus Abgaben der Auftraggeber und aus Steuern finanziert.

 

Wichtig: Als freischaffender Künstler oder Publizist sollten Sie bei Annahme eines Auftrages auf Ihre Mitgliedschaft in der KSK hinweisen, damit Ihr Auftraggeber ggf. seinen Beitrag an die KSK leisten kann.

Wer ist in der KSK versichert?

  • Künstler ist, nach der Definition der KSK, wer Musik, darstellende oder bildende Kunst schafft oder lehrt.
  • Publizist sind Schriftsteller und Journalisten oder Personen, die in anderer Weise publizistisch tätig sind oder Publizistik lehren.
  • Kritiker, Übersetzer, wissenschaftliche Autoren und Fachleute für PR oder Werbung können Mitglied in der KSK werden, wenn sie aus dieser Tätigkeit ein Mindesteinkommen erzielen. Diese Tätigkeit wird erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausgeübt. Sie beschäftigen sie nicht mehr als einen Arbeitnehmer und sind nicht anderweitig von der Versicherungspflicht befreit.