Nicht sexy, aber notwendig: Versicherungen



Künstlersozialkasse / KSK

Freischaffende Künstler und Publizisten haben in Deutschland über die Künstlersozialkasse (KSK) Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.

 

Als Mitglied der KSK sind sie pflichtversichert bei einer gesetzlichen Krankenkasse und in der gesetzlichen Rentenversicherung.  Dabei zahlen sie nur den Beitrag, der einem Arbeitnehmeranteil entspricht. Die andere Hälfte übernimmt die KSK, die wiederum von den Unternehmen, die Künstler und Publizisten regelmäßig beschäftigen hierfür eine Abgabe einzieht.

Berufliche Versicherungen

Wie alle Freiberufler sollten freischaffende Künstler und Publizisten sich zumindest ein Mal (und hoffentlich nie wieder) mit dem Thema Versicherungen in Bezug auf ihre berufliche Tätigkeit befassen. Worum es dabei geht?

  • Sind Ihr Atelier, Werke und Material darin gegen Verlust/Beschädigung abgesichert?
  • Benötigen Sie als Publizist eine Betriebshaftpflicht-Versicherung?
  • Wovon leben Sie, wenn Sie, z. B. wegen eines Unfalls, nicht mehr arbeiten können?

Private Versicherungen

Auch Sie als Künstler oder Publizist brauchen, was andere brauchen: Absicherung gegen Risiken, die Sie alleine nicht tragen können. Das ist das Prinzip der Versicherung. Kranken- und Rentenversicherung sind ohnehin Pflicht. 

 

Ein Private Haftpflichtversicherung und ggf. eine Unfallversicherung wird auch von  Verbraucherschützern empfohlen.

 

Ob Sie mit einer Hausratversicherung Ihr Hab und Gut, mit der Kfz-Kaskoversicherung Ihr Auto oder mit einem Schutzbrief auch noch den Verlust Ihres Haustürschlüssels versichern wollen, ist eine Frage des Einzelfalles und hängt vom Wert Ihres Hab und Gutes, Ihres Autos und Ihrer Vergesslichkeit ab...